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Grenzen setzen im Hundetraining – aber richtig!

by Alexandra
Grenzen setzen im Hundetraining

Was bedeutet Grenzen setzen für die Menschen

Leider sind wir Menschen so gestrickt, dass wir uns beim Durchsetzen unserer Grenzen gut fühlen. Das Durchsetzen unserer Wünsche beschafft uns Befriedigung und Erleichterung, da wir unsere eigenen Bedürfnisse damit erfüllen.


Was bedeutet Grenzen setzen für Deinen Hund

Für Deinen Hund bedeuten diese Grenzen also oft nicht erfüllte Bedürfnisse. Er kann nicht überall schnüffeln, kann keinen Kontakt zu Artgenossen haben, kann sich nicht so bewegen, wie er gern möchte oder er darf den Erzfeind nicht vertreiben, er kann der Wildspur nicht nachgehen…

Je mehr Du Deinen Hund in seinen Bedürfnissen einschränkst – ja, manches muss sein – desto mehr Frust entsteht in ihm. Je mehr Grenzen – desto mehr Frust! Und Frust ist gar nicht gut!

Also ist die logische Folgerung:
->  Grenzen ja – so viele wie nötig – aber so wenig wie möglich!

Grenzen und Regeln sollten also immer sehr individuell für jedes Mensch/Hund-Team und jeden Alltag festgelegt werden. Was bei dem einen Mensch/Hund-Team sehr wichtig ist, macht bei dem anderen Team eventuell gar keinen Sinn.

  • Ist es wirklich notwendig, dass Dein Hund vor der Tür warten muss?
  • Ist es wirklich notwendig, dass Dein Hund vor Dem vollen Napf warten muss?
  • Ist es wirklich notwendig, dass Dein Hund neben oder hinter Dir läuft?

Wie bereits erwähnt, werden Grenzen leider viel zu oft über Strafe gesetzt. Das ist aber überhaupt nicht nötig! Und vor allem ist Deinem Hund damit nicht geholfen.


Schau Dir meine Videoaufzeichnung dazu an:


Grenzen setzen – aber richtig…

Erwünschtes Verhalten trainieren – also Alternativen schaffen!

Grenzen setzen hat also nichts mit Strafen zu tun – sondern mit gutem Training!


Warum dieser Weg?

  • Dein Hund zeigt das Verhalten gern und von sich aus
  • Du musst kein Verhalten mehr unterbrechen
  • Du beugst Frust vor
  • es unterstützt deinen Hund beim Bewältigen von schwierigen Situationen
  • Du wirst nicht unangenehm oder unberechenbar für Deinen Hund
  • es tut Eurer Beziehung gut
  • es macht Euch beiden Spaß
  • Ihr könnt gemeinsam entspannter unterwegs sein

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