Junghundetraining – und warum neue Wege oft sinnvoller sind
Im Junghundealter verändert sich vieles: Reize wirken intensiver, Bewegung wird wichtiger, Emotionen schlagen schneller aus. Viele Mensch-Hund-Teams suchen in dieser Phase gezielt nach Junghundetraining, um Themen wie Leinenführigkeit, Rückruf oder Begegnungen besser in den Griff zu bekommen.
In der Praxis zeigt sich jedoch, dass klassische Junghundekurse oft sehr stark auf einzelne Signale fokussiert sind – unabhängig davon, ob der Hund im jeweiligen Moment überhaupt aufnahmefähig ist. Gerade bei Junghunden, denen draußen schnell alles zu viel wird, führt das häufig zu Frust auf beiden Seiten.
Aus diesem Grund biete ich kein separates Junghundetraining mehr an.
Stattdessen ist CONNECTED entstanden – ein Kurs, der Junghunde gemeinsam mit Welpen und erwachsenen Hunden begleitet und den Fokus auf Orientierung, Ansprechbarkeit und sinnvolles Training im Alltag legt.
Gezielte Trainingsinhalte wie Rückruf, lockere Leine oder das sichere Begleiten von Alltagssituationen sind Teil des Kurses, werden jedoch immer im Zusammenhang mit dem aktuellen Erregungs- und Belastungsniveau des Hundes aufgebaut. So entsteht Training, das nicht nur kurzfristig funktioniert, sondern sich Schritt für Schritt im Alltag festigt.

